29. August 2025

Die Mörlenbacher Kerwe steht unmittelbar vor der Tür, und für uns hat die Arbeit bereits heute, an Tag 0, begonnen! Während sich die Kerwegäste auf das Wochenende freuen, haben einige von uns im Hintergrund die Ärmel hochgekrempelt, um unseren Ausschankstand aufzubauen und die legendäre Gulaschsuppe vorzubereiten. Es war ein Tag voller harter Arbeit, und mehreren Schrecksekunden.

Ein Kessel voller Leidenschaft

Schon um 8 Uhr morgens füllte sich die Küche im Bürgerhaus Mörlenbach mit dem Geruch der legendären Suppe. In der Großküche startete die Produktion unserer Gulaschsuppe in einem wirklich beeindruckenden Maßstab: Fast 190 Liter köstliche Suppe wurden es am Ende dieses Jahr. Wir setzen wie immer auf regionale und frische Zutaten, was uns am Ende auch aus einer kleinen Notlage geholfen hat.

Der erste Schreck kam, als wir feststellten, dass das gelieferte Fleisch viel zu grob geschnitten war. Doch dank der regionalen Verbundenheit sprang Lieferant Jürgen Sach persönlich ein, schnappte sich ein scharfes Messer und half mit, das Fleisch zu zerkleinern. Kurz darauf traf auch unser Metzger aus dem Odenwald ein und tauschte das bis dahin noch nicht kleingeschnittene Fleisch gegen die perfekte Größe aus. So etwas geht wirklich nur, wenn man auf lokale Partner setzt!

Auf Wunsch eines unserer wichtigsten Mitglieder haben wir die Suppe dieses Jahr wieder etwas schärfer gewürzt. Mit fast 100 Gramm Cayennepfeffer auf 100 Liter Suppe erreichen wir eine Konzentration von etwa 1 Gramm pro Liter – die Gulaschsuppe hat es dieses Jahr definitiv in sich! Dazu kamen weitere Gewürze wie milder und scharfer Paprika. Das Geheimrezept wird natürlich nicht verraten, aber wir können mit Stolz sagen: Die Suppe ist gelungen. Nun ruhen die 38 5-Liter Eimer im Kühlraum und warten darauf, ab morgen über die Theke zu gehen.

Gemeinsam anpacken: Der Standbau

Ab 14 Uhr startete parallel die Arbeit im Freien. Mit vereinten Kräften wurden zwei Wagen, sieben Gondeln, diverse Bierzeltgarnituren, zwei große Schirme und noch vieles mehr positioniert. Auch hier gab es gleich zum Start einen Schreck: Wieder haben wir einen anderen Platz kurzfristig zugewiesen bekommen. Nichts ist so wie im vergangenen Jahr. Improvisieren war angesagt. Ohne die vielen helfenden Hände wäre das nicht möglich gewesen. Ein riesiges Dankeschön an Werner Florig, Aljoscha Hauck, Olaf Brust, Michael Anton, Jonathan Bindewald und Sergey Galdunts für ihren unglaublichen Einsatz und die viele körperliche Arbeit.

Der Countdown läuft

Morgen, am Freitag, startet die Kerwe um 17 Uhr. Bis dahin gibt es noch viele technische Details zu klären, damit alles reibungslos läuft. Drückt uns die Daumen! Noch besser: Kommt vorbei und helft! Oder esst eine Suppe (5,50€ mit frischem Brötchen) und trinkt dazu ein Dorfkind Bier! Wir freuen uns auf Euch!

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