26. September 2022

Ein, durch die Abwesenheit einiger Stammspieler, stark gebeuteltes Team der dritten Mannschaft hatte gegen den Tabellenzweiten der Bezirksoberliga SK Bickenbach 2 an diesem Wochenende nur wenig Chancen, sich gegen den Favoriten durchzusetzen. Lediglich Volker Senne gehörte zum ursprünglich gemeldeten Team, der folgerichtig auch am Spitzenbrett spielen musste. Zusätzlich kam auch noch eine unerwartete kurzfristige Absage hinzu, durch die die Freibauern schon im Vorfeld mit 0:1 im Rückstand lagen. Alle anderen Spieler waren bereits in der 2. Mannschaft festgespielt, die so natürlich auch Mühe hat, die Landesklasse zu halten.

Andreas Berberich hatte kurz nach der Eröffnungsphase gegen Leon Bär einen Angriff auf dem Königsflügel vorgetragen. Wohl in der Hoffnung dabei die Dame seines Gegenübers gewinnen zu können lief er in einen Gegenkonter und verlor dabei eine Figur. Daraufhin gab er sofort auf.

Auch Kai Schmitt geriet gegen Sören Bender durch eine Variante der Pirc-Eröffnung mit der Zeit ins Hintertreffen und hat im Laufe der Partie vorentscheidend zwei Bauern her geben müssen. Seine Niederlage bedeutete den 3:0-Zwischenstand für Bickenbach.

Alfred Bauer hatte es am 4. Brett mit Tim Schmöker zu tun. In der Eröffnungsphase viel Zeit investiert erarbeitete er sich im Laufe des Spiels eine druckvolle Stellung mit der ständigen Drohung am Königsflügel seines Gegenübers gefährlich einzubrechen. Dann verlor er allerdings mehr und mehr den Faden, und ein entscheidender Figurenaustausch brachte seinen Gegner wieder in Spielfluss und somit auf die Gewinnerstrasse.

Als somit der Sieg der Bickenbacher fest stand bot Schach-Urgestein Karl Heinz Wohlfart seiner noch sehr jungen Gegnerin Iris Bender bei ausgeglichener und etwas komplizierten Stellung ein Remis an, welches sie auch sofort angenommen hat. Ein besonderer Dank hier an dieser Stelle noch mal an Karl Heinz, der es sich mit über 90 Jahren nicht nehmen lies, der 3. Mannschaft in dieser prekären Situation auszuhelfen. Herzlichen Dank im Namen der ganzen Mannschaft!

Volker Senne am Spitzenbrett kämpfte noch bis zuletzt gegen Hubert Primer, um doch noch etwas zählbares für die Freibauern heraus zu holen. Machte allerdings einen falschen Zug und geriet in eine Springergabel was einen Turmverlust zur Folge hatte. Er gab daraufhin sofort aus, was den Endstand von 0,5:5,5 bedeutete.

Im letzten Spiel trifft die 3. Mannschaft nun als Vorletzter in der Tabelle auf den vor ihr liegenden SV Biblis. Ein Punkt würde reichen, sicher die Klasse zu halten. Vielleicht sogar auch eine knappe Niederlage, wobei man eigentlich nicht davon ausgehen kann, das Schlußlicht Einhausen gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer Lorsch gewinnt. Zumal Lorsch auch gewinnen muss um sicher Meister in der Bezirksoberliga zu sein.

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