14. Januar 2026

Gestern war der letzte Mannschaftsspieltag für alle fünf Mannschaften, die der Schachclub in vier Klassen an den Start bringt. Im folgenden möchte ich die Informationen, die mir vorliegen zu einer ersten Meldung „verwurschteln“.

In der fünften Mannschaft gibt es einen zuverlässigen Punktelieferanten, Hermann Rapp. Nicht nur dass er eine wichtige Fahrfunktion bei den Auswärtsspielen wahrnimmt. Er macht auch noch die Brettpunkte. Am Ende hiess es im Heimspiel 1:3 gegen Bürstadt-2. Wer hat den Punkt gemacht? Allerdings sollte die Leistung der drei Jugendlichen nicht unterbewertet werden, die teilweise erst seit einem Jahr im Training sind. Wichtig ist es, im Nachgang mit den Jugendlichen ihre Partie zu analysieren. Und hier sind alle gefragt. Bei dem Andrang, den wir freitags zur Zeit im Jugendtraining haben, ist eine so wichtige aber auch detaillierte individuelle Nachbetreuung nur möglich, wenn erfahrene Spieler um diese Uhrzeit mit ins Training kommen und mit den Jugendlichen analysieren

Unsere vierte Mannschaft musste ihr Spiel leider absagen. Die Mannschaft besteht zum größtenteils aus Jugendlichen, die in der letzten Schulwoche noch bis zu drei Arbeiten vor der Weihnachtspause schreiben. In den Schulen ist es seit einigen Jahren so, dass unmittelbar vor Weihnachten sich alles staut und viele Arbeiten geschrieben werden, auch weil der Januar dafür zu kurz ist. Das ist kein Zuckerschlecken für Schüler und Lehrer. Dazu kommt noch jahreszeitbedingt ein hoher Krankenstand, der uns am Wochenende auch erwischt hat. Alfred und ich hatten alles versucht, aber mehr als drei Spieler standen einfach nicht zur Verfügung. Ändern kann man das nur auf der Bezirksvollversammlung im Frühjahr, bei dem die „Alten“ die Termine festlegen.

Die dritte Mannschaft ist mir eine Sphinx, Freitags vorher rechne ich immer mit einer Nachricht, dass noch drei Spieler (von sechs) fehlen. Diesmal war Funkstille und am Ende heisst es 5:1 für Mörlenbach-Birkenau 3. Schreibt doch mal in die Kommentare, wie es Euch so ergangen ist. Hattet ihr schöne Partien?

Bei der zweiten Mannschaft glänzt das achte Brett, das überraschenderweise einspringen musste und gleich voll lieferte (nach 25 Jahren!). Auch diese Mann hat noch Potential und Luft nach oben. Wenn ich die folgende Spielberichtskarte richtig lese, trat der Gegner nur zu sechst an und es sieht alles nach einem leichten Kontersieg aus. Aber entschlüsselt selbst:

Was ich im übrigen gegen den Strich geht, ist das:

So wurde unser Mannschaft in Biblis begrüßt. Wer ist Mörlenbach II? Ich kenne nur ein SC Mörlenbach-Birkenau-II. So steht es in unserem Fusionsvertrag. Wollen wir im Jubiläumsjahr unsere Wurzeln derart ignorieren?

Und dann ist da noch die erste Mannschaft, die mit zwei Niederlagen zum Saisonauftakt das Tabellenende zierte. Gestern gab es ein 4:4, dass sich angesichts des Verlaufs wie eine Niederlage anfühlt, aber nicht ist.
Der Gegner musste krankheitsbedingt vier Spieler ersetzen (wir dagegen nur zwei!). Wir gingen nach einer Stunde 2:0 kampflos in Führung. Dann sah es aber lange schlecht aus für uns. Michael hatte zwischenzeitlich einen Bauern (vielleicht sogar zwei) weniger. Georg hätte in dieser Phase eine Remis haben können, er hatte in besserer Stellung ein Remisangebot und meinte aufgrund des schlechten Gesamteindrucks zu diesem Zeitpunkt, den ich als Mannschaftsführer exakt so teile, trotz Krankheit weiterspielen zu müssen, fatal, wie es sich am Ende herausstellte. Heiko gewann (für mich) überraschend, aber ich konnte in der finalen Phase auch lange nicht auf sein Brett schauen. Michael und ich spielten Unentschieden, wobei ich mich masslos über meine Partie ärgere. Beim Stand von 4:1 fiel aber einfach nicht der halbe Punkt, den wir noch brauchten und dass gefühlte 3h Stunden lang. Wir kamen spät nach Hause. Peter Dittmar sicherlich irgendwann nach Mitternacht, obwohl er doch morgens um 9h bereits losgefahren war. Joshi musste am Ende der Routine eines Georg Haupts Tribut zollen. Peter konnte das Endspiel nicht halten und Georg spielte am Ende die längste Partie des Tages und verlor. Immerhin wir haben nicht verloren, so hätte es auch ausgehen können. Aber das 4:4 fühlt sich auch Stunden danach noch viel zu wenig an. Das war insbesondere von mir alles andere als überzeugend. Die Mannschaft ist aber ok!

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