Luke Felgendreher gewinnt in der U16 Klasse den Jugend-Grand-Prix des Schachbezirks Bergstraße– Jakob Müller wird Zweiter

Mörlenbach. Mit einem Doppelerfolg in der Altersklasse U16 haben die Nachwuchsspieler des SC Freibauer Mörlenbach-Birkenau die Jugend-Grand-Prix-Serie des Schachbezirks Bergstraße abgeschlossen: Luke Felgendreher gewinnt in der U16 Altersklasse die Gesamtwertung über alle fünf Turniere mit 90 Punkten vor seinem Vereinskameraden Jakob Müller, der mit 75 Punkten Zweiter wurde. Dritter wurde Thomas Marx aus Einhausen mit 42 Punkten – der Abstand zeigt, wie deutlich die beiden Mörlenbacher die Serie geprägt haben.

Den Schlusspunkt setzte am Samstag der Sandhasencup des Schachklubs Bickenbach. Gespielt wurde in zwei Teilnehmerfelder über je 7 Runden, in denen verschiedene Altersklassen gebündelt waren und anschließend getrennt gewertet wurden. Jakob Müller und Luke Felgendreher gingen im 19 Teilnehmer starken U18-Feld an den Start, also überwiegend gegen ältere Gegner. Jakob Müller holte an diesem Tag 5,5 Punkte aus 7 Partien, wurde damit Dritter der Gesamtwertung des Turniers und Zweiter der U16-Wertung; in der Schlussrunde trennte er sich vom späteren Turniersieger Fabian Leo Menger remis. Luke Felgendreher kam auf 5 Punkte, Rang 4 im Gesamtfeld und Rang 3 in der U16-Wertung. Das interne Duell der beiden in der 6. Runde entschied Jakob Müller für sich.

Im U12-Feld mit 34 Teilnehmern spielte Dmytro Skavinskyi eine bemerkenswerte Rolle: Als U10-Spieler gegen zumeist ältere Gegner erreichte er 4,5 Punkte, Platz 8 in der Gesamtwertung des Turniers und Rang 4 in der U10-Wertung. Nach einer Auftaktniederlage gegen den späteren Turniersieger gewann er vier Partien in Folge und sicherte sich in der Schlussrunde ein Remis. Da Dmytro erst seit kurzem zu den Freibauern gestossen ist, konnte er nicht alle Turnier der Serie mitspielen, sonst hätte er sicherlich auch in der Grand-Prix-Gesamtwertung einen guten Platz belegt.

Ein deutlicher Wermutstropfen und ein Wunsch der Jugendtrainer und des Jugendleiter

So erfreulich die Ergebnisse sind, so deutlich ist der Wermutstropfen: Die Beteiligung unserer Jugendlichen an der Serie ist gegenüber der letzten Auflage vor einem Jahr spürbar zurückgegangen. An der Information kann es nicht gelegen haben – alle Termine waren rechtzeitig bekannt und wurden im Training aber auch an anderer Stelle wiederholt mitgeteilt. Vermutlich fehlt es eher an der Bereitschaft, ein Kind für einen vollen Tag zu einem Turnier zu begleiten. Genau darum aber wird es aber in Zukunft gehen: Turnierpraxis wie bei dieser 5-teiligen Grand-Prix-Serie ist durch nichts zu ersetzen. Training allein reicht nicht – das Spiel gegen Gleichaltrige auf Augenhöhe, mit Uhr und echtem Ergebnis, ist mindestens ebenso wichtig für die Entwicklung wie regelmässiger Besuch im Jugendtraining. Für die kommenden Turniere wünschen wir uns daher wieder deutlich mehr Jugendliche aus unserem Verein am Brett. Eltern, die ihr Kind begleiten möchten, aber Fragen zu Ablauf, Anfahrt oder Kosten haben, dürfen sich jederzeit an uns wenden – auch Fahrgemeinschaften lassen sich organisieren. Je mehr Eltern sich beteiligen, umso geringer ist dann die Belastung einzelner Erwachsener.

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