14. Januar 2026

MÖRLENBACH  Mit einem völlig neu gestaltetem Gesicht präsentiert sich die 4. Mannschaft der Freibauern zur neuen Verbandsrunde in der Bezirksliga. Die komplette Jugend aus der vorigen Saison ist in die ebenfalls neu gestaltete 2. Mannschaft aufgerückt, die im letzten Jahr aus der Landesklasse abstieg und nun in der Bezirksoberliga spielt.

Als nominell schwächste Mannschaft in ihrer Klasse setzte die 4. Mannschaft in der Bezirksliga gleich mal ein Ausrufezeichen und konnte mit einem wichtigen 4:2-Heimerfolg gegen den SC Lorsch III zwei wichtige Punkte für den Klassenerhalt sichern.

Für die frühzeitige 1:0-Führung sorgte an Brett 5 Benjamin Öhlenschläger gegen Jonas Luca Alvarez Böh. In einer eigentlich viel zu schnell geführten Partie – beide hatten durch die 30sekündige Inkrementzeit je Zug am Ende ca. 15 Minuten mehr auf der Uhr – wogte das Spiel hin und her, mal zu Gunsten des einen, mal zu Gunsten des anderen Spielers. Aber Benjamin hatte am Ende das Glück des Tüchtigen und setzte sich am Ende mit einem Turm gegen vier zusammenhängende Freibauern durch. Das muss auch erst  mal geschafft werden, zumal sein König da weitab jeglichen Geschehens stand. Den einzigen Randbauern, den er noch hatte, wandelte er dann schließlich spielentscheidend in eine Dame um, was dann zum Matt führte.

Da der Gegner von Alfred Bauer am Spitzenbrett nicht erschien bekamen die Freibauern nach einer Stunde den nächsten vollen Punkt gut geschrieben.

Ein gutes Debüt gab schließlich Georg Landwehr an Brett 6 ab, der kurzfristig für die Mannschaft eingesprungen ist. Dafür noch mal ein herzliches Dankeschön, denn ohne ihn hätte man den Punkt kampflos für Lorsch abgeben müssen und es hätte dann nur zu einem Unentschieden gereicht. Gegen seine weibliche Kontrahentin Anandini Amola Chowdhury konnte er zunächst einen Bauern gewinnen und mit ruhiger Spielweise dann noch einen Turm, was den 3:0-Zwischenstand bedeutete.

Am 3. Brett spielte David Hering gegen Gerd Müller lange gut mit und hatte in der Partie nur minimalen Stellungsnachteil in dem er einen Bauern im Mittelspiel hergab. In einem Springer/Läuferendspiel war das Spiel dann erst für ihn verloren als er seinen wichtigen Springer gegen den Läufer tauschte und es so zu einem reinen Bauernendspiel kam, bei dem David immer noch einen Bauern weniger hatte. Und sein nominell stärkerer Gegner nutzte diesen Vorteil auch konsequent aus und Lorsch konnte auf 1:3 verkürzen.

Für den Gesamtsieg der Mannschaft sorgte dann schließlich Fritz May an Brett 4 gegen Leo Hartmann. In einer soliden und gut geführten Partie nutzte er einen Bauern mehr aus um seine Stellung kontinuierlich zu verbessern. Schließlich gewann er im Laufe der Partie noch zwei Figuren und hatte mit Turm und Läufer mehr keine Probleme, das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden.

Die längste Partie an diesem Tag spielte an Brett 2 Jonathan Bindewald gegen Michael Funk. Hoch anzurechnen auch seine Leistungs- und Spielbereitschaft, zumal er erst ganz spät in der  Nacht von einem Fussball-Bundesligaspiel aus Mönchengladbach zurückkehrte. Aber sein Einsatzwille wurde nicht belohnt. Lange kämpfte er auf Augenhöhe und selbst als die Partie zu seinen Ungunsten kippte, versuchte er alles, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Letztendlich verlor er seine Partie auch, was den 4:2-Endstand für die Freibauern bedeutete.

Das nächste Spiel findet nun am 26. Oktober wiederum im Mörlenbacher Bürgerhaus statt. Dann stellt man sich unserer 3. Mannschaft.

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