Zum fälligen Verbandsspiel in der Bezirksoberliga empfingen die Schachspieler vom Schachclub Freibauer Mörlenbach/Birkenau die Schachfreunde aus Heppenheim. Es entwickelte sich ein harter Kampf. Luke Felgendreher konnte schließlich die Freibauern mit 1:0 in Führung bringen. Dem unwiderstehlichen Königsangriff konnte sein Gegner nichts entgegen setzen, auch ein Figurenopfer konnte seine Niederlage nicht mehr verhindern.
Jakob Müller spielte eine blitzsaubere Partie. Nach dem Mittelspiel hatte er sich einen schönen Positionsvorteil erarbeitet, aber es schien nicht ganz einfach, daraus auch Kapital zu schlagen. Mit ruhigem Spiel verbesserte Jakob kontinuierlich seine Stellung, eroberte die Qualität und setzte seinen Gegner am Ende matt.
Franz May spielte gegen den erfahrenen Joachim Bund. Er versuchte einen Königsangriff zu inszenieren. Dem starken Konter hatte er dann aber nichts mehr entgegen zu setzen und mußte sich geschlagen geben.
Erich Dubois de Luchet hatte in der Eröffnung zwar einen Bauern erobert, sein Gegner brachte aber nun seine Bauern am Königsflügel ins Rollen und schien damit auf die Siegerstraße einzubiegen. Da er den direkten Gewinnweg nicht erkannte, endete die Partie mit einer Punkteteilung.
Alexander brachte dann die Freibauern auf die Siegerstraße. Er mußte sich eines vorgerückten Mehrbauern im Zentrum erwehren. Nach dem Damentausch konnte er seine Stellung konsolidieren. Als sein Gegner dann einen ganzen Turm einstellte, war die Partie entschieden.
Stefan Weber hatte sich mit den schwarzen Steinen frühzeitig eine druckvolle Stellung erarbeitet. Er ließ keinerlei Gegenspiel zu und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein.
Michael Anton hatte es am ersten Brett mit dem stärksten Heppenheimer, Peter Schmitt zu tun. Mit zunehmender Spieldauer geriet er ins Hintertreffen und mußte sich schließlich geschlagen geben.
Norman Heinze hatte mit Dame und Springer gegen Dame und Mehrbauer ein gewonnenes Endspiel erreicht. Mit Vorrücken der gegnerischen Bauern am Königsflügel wurde es nochmals bedrohlich für seinen Monarchen. Norman ließ sich davon nicht beeindrucken. Er gab den Springer zurück und tauschte die Damen. Durch dieses Manöver hatte er ein reines Bauernendspiel erreicht in dem er nun einen Landwirt mehr auf dem Brett stehen hatte. Mit weiteren präzisen Zügen zwang er seinen Gegner zur Aufgabe. Damit war der 5,5:2,5 Endstand erreicht.

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